Über uns

Wer wir sind

Wir sind Menschen, die an Jesus Christus glauben und durch Ihn Frieden mit Gott und neues Leben empfangen haben. Wir sind in einer freien, persönlichen Entscheidung zum Glauben an Jesus Christus gekommen, haben uns in freiem Entschluss der Gemeinde angeschlossen und tragen deren Arbeit durch freiwillige Gaben.

Was glauben wir?

gott ist …

… der Schöpfer, der den Menschen zur Gemeinschaft mit Ihm erschaffen hat.

… ein liebender Gott, der dem Menschen nachgeht, obwohl der Mensch sich von seinem Schöpfer abgewendet hat.

der mensch …

… kann vor Gott nicht bestehen. Seine Schuld trennt ihn von der Gemeinschaft mit Gott.

jesus christus …

… starb für alle Menschen am Kreuz und nahm so unsere Schuld auf sich.

… ist auferstanden, so dass wir jetzt mit Ihm leben können.

… kommt wieder. Darum gehen wir getrost in die Zukunft.

die bibel ist …

… Gottes Wort, offenbart durch den Heiligen Geist und spricht heute noch zu uns.

Unser ausführliches Glaubensbekenntnis finden Sie hier.

Glaubensbekenntnis der Christlichen Gemeinde Röhrenfurth

“Seid aber jederzeit bereit zur Verantwortung jedem gegenüber, der Rechenschaft von euch über die Hoffnung in euch fordert, aber mit Sanftmut und Ehrerbietung!”
(1Petr 3,15-16)

Vorwort: Unsere Glaubensgrundlage ist die Bibel. In diesem Glaubensbekenntnis haben wir festgehalten, wie wir als Gemeinde die Heilige Schrift in ihren Kernaussagen verstehen. Wir wollen darin darlegen, was wir glauben und was uns als Gläubige verbindet.

1. DIE BIBEL ist das niedergeschriebene Wort Gottes und besteht aus den 66 Büchern des Alten und Neuen Testaments. Die Heilige Schrift ist in allen Teilen von Gott wörtlich inspiriert und damit in den Ur-Manuskripten völlig fehlerlos (2Tim 3,16; 2Petr 1,21). Die Bibel ist die vollständige Offenbarung Gottes und unsere höchste Autorität für Lehre und Leben (Ps 19,8-12).

2. DER EINE WAHRE GOTT existiert ewig ohne Ursprung und Ende als Vater, Sohn und Heiliger Geist (Mt 28,19; 2Kor 13,13). Er ist der allmächtige, allwissende und souveräne Schöpfer, Erhalter und Richter dieser Welt (1Mo 1,1; Offb 20,11-15). Gott ist sowohl Licht (heilig und gerecht – 1Joh 1,5; 1Petr 1,15), als auch Liebe (gnädig und barmherzig – 1Joh 4,8.16).

3. DER VATER ist der Vater der ganzen Schöpfung (Apg 17,29), der Vater des Herrn Jesus Christus (Mt 3,17) und der Vater derjenigen, die an Jesus glauben (Gal 3,26).

4. DER HERR JESUS CHRISTUS ist ewiger Gott (Joh 1,1-3; 1Joh 5,20) und wahrer Mensch (1Tim 2,5-6). Wir glauben an seine jungfräuliche Empfängnis (Mt 1,18-23), an sein sündloses Leben (Hebr 4,15), an seinen stellvertretenden Opfertod (2Kor 5,21), an seine Auferstehung (Luk 24,26-43), an seine Himmelfahrt (Apg 1,9) und an seine Wiederkunft (Apg 1,11). Er ist der einzige Retter und der Herr (Apg 4,12; Phil 2,9-11).

5. DER HEILIGE GEIST ist eine Person (Joh 15,26; 16,7.13.14). Er überführt die Welt von Sünde (Joh 16,8-11). Er bewirkt wahre Umkehr und Glauben (Tit 3,4-7).
Er schenkt die Wiedergeburt, das neue Leben aus Gott (Joh 3,5) und die Zugehörigkeit zum Leib Jesu Christi (1Kor 12,13). Er wohnt in den Gläubigen (Röm 8,9) und versiegelt sie (Eph 1,13-14).
Der Heilige Geist möchte jedes Kind Gottes erfüllen (Eph 5,18) und in das Bild Jesu Christi umgestalten (2Kor 3,17-18). Er bewirkt die Frucht des Geistes (Gal 5,22).
Der Heilige Geist schenkt den Gläubigen Gnadengaben (Röm 12,3-8; 1Kor 12,8-10). 

6. DER MENSCH ist von Gott geliebt (Joh 3,16). Er ist eine direkte Schöpfung Gottes (1Mo 1,26-27). Die verschiedenen Evolutionslehren lehnen wir ab. Der Mensch wurde als Ebenbild Gottes geschaffen mit der Bestimmung, allein zu seiner Ehre zu leben (Eph 1,3.6.14).
Nach seiner Erschaffung fiel der Mensch in Sünde (1Mo 3,1-24) und starb geistlich (1Mo 2,17). Darum ist er jetzt von Natur aus ein verlorener Sünder und ein Feind Gottes, der unter dessen gerechtem Zorn steht (Röm 3,23. 5,10; Eph 2,1).
Aus diesem Zustand kann sich der Mensch weder auf dem Weg der Religionen, noch durch Philosophien und eigene Anstrengungen erretten (Eph 2,8-9). Er braucht die neue Geburt aus Gott (Joh 3,7).

7. DIE ERRETTUNG ist eine vollkommene, ewige Erlösung durch die Gnade Gottes. Sie wird nicht auf sakramentalem Weg, sondern als freies Geschenk durch ernsthafte Buße und Glauben an den Herrn Jesus Christus und sein vollendetes Werk am Kreuz auf Golgatha empfangen (Röm 3,24.28; Tit 3,5-7).
Die Bibel sagt, dass der Gott seine Kinder durch den Glauben zur Errettung bewahrt (1Petr 1,3-5). Daher glauben wir, dass wahrhaft Wiedergeborene nicht mehr verloren gehen können (Joh 10,27-30; Röm 8,28-39; 1Joh 5,13).

8. DIE GEMEINDE JESU CHRISTI besteht aus allen wahren Gläubigen (1Kor 12,13) von Pfingsten (Apg 2) bis zur Entrückung (1Thess 4,13-17). Sie ist der Leib und die Braut Christi (Eph 1,22-23; 5,25-32). Die Glieder der weltweiten Gemeinde versammeln sich in örtlichen Gemeinden, um belehrt zu werden, Gemeinschaft zu pflegen, das Abendmahl zu feiern und zu beten (Apg 2,42). Ihr großer Auftrag ist die Verbreitung des Evangeliums (1Thess 1,8).
Jede örtlich versammelte Gemeinde untersteht allein Christus als dem Haupt der Gemeinde (Kol 1,18), pflegt aber Gemeinschaft mit anderen bibeltreuen Gemeinden und arbeitet mit ihnen zusammen (2Kor 8,1-5; Kol 4,16).

9. DAS CHRISTLICHE LEBEN ist ein Leben in der Nachfolge Jesu und gelingt ausschließlich durch die Gnade Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes (Tit 2,11.12; Apg 1,8). Diese Nachfolge ist nur in Verbindung mit Jesus Christus möglich (Joh 14,6; Joh 15,1-8). Die geistliche Verbindung des Gläubigen mit Christus wird an der Frucht des Geistes (Gal 5,22) und insbesondere an der Liebe zu Gott (Mt 22,37) und seinem Wort (1Joh 2,5), zum Bruder (Joh 13,35) und darüber hinaus zu allen Menschen (Mt 22,39) sichtbar.
Der Staatsgewalt sind wir untertan (Röm 13,1-7), sofern dadurch die Gebote Gottes nicht verletzt werden (Apg 5,29).

10. TAUFE UND ABENDMAHL sind Verordnungen des Herrn Jesus mit symbolischem Charakter. Wir glauben, dass zur Zeit des Neuen Testaments nur Menschen getauft wurden, die vom falschen Weg umgekehrt waren (Apg 2,38; 9,18-19), denen der Herr das Herz geöffnet hatte (Apg 16,14-15) und die wirklich gläubig geworden waren (Apg 8,12; 18,8). Solche Menschen taufen wir durch Untertauchen auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes (Mt 28,19).
Die biblische Taufe ist die äußerliche Darstellung der innerlichen Realität im Herzen des Erretteten. Durch seinen Gehorsamsschritt bekennt er sich zum Glauben an seinen gekreuzigten, begrabenen und auferstandenen Erlöser (Röm 6,3-11).

Das Abendmahl feiern wir im Gedenken an die wunderbare Liebe Gottes und an den aufopfernden Gehorsam Jesu Christi. Brot und Wein sind Symbole für den Leib und das Blut des Herrn. Sie veranschaulichen das Evangelium, bewirken aber keine Vergebung der Sünden (1Kor 11,23-26). Es ist Gottes Wille, dass am Abendmahl nur gläubige Christen teilnehmen. Eine Selbstprüfung sollte in jedem Fall vorausgehen (1Kor 11,27-32).

11. SATAN existiert als Person und ist der große Gegenspieler Gottes und aller Gläubigen (Joh 8,44; Offb 12,1-12). Er befehligt ein Heer von Dämonen (Eph 6,11-12). Durch den Tod und die Auferstehung Christi sind diese Mächte der Finsternis bereits besiegt und sehen ihrem endgültigen Untergang entgegen (Offb 20,10).

12. DIE WIEDERKUNFT JESU CHRISTI ist eine jederzeit mögliche Tatsache. Der Herr Jesus Christus wird vor der Trübsalszeit kommen, um die Gemeinde zu entrücken (1Thess 4,16-17; Offb 3,10). Nach der Zeit der Großen Trübsal wird er sichtbar kommen, um die Völker zu richten (Mt 25,31-46) und auf der Erde das tausendjährige Reich aufzurichten (Offb 20,1-6).

13. DAS ZUKÜNFTIGE LEBEN bedeutet die bewusste Existenz der Toten (Luk 16,19-31), die Auferstehung des Leibes (Joh. 5,28-29), das Gericht und die Belohnung der Gläubigen (2Kor 5,10), das Gericht und die ewige Verdammnis der Ungläubigen (Offb 20,11-15), das ewige Leben der Geretteten (Joh 3,16) und die ewige Strafe der Verlorenen (Mt 25,46; 2Thess 1,8-9). Gott wird einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, und alle Gerechten werden frei von Sünde zur Ehre Gottes leben (Offb 21-22).

Gott helfe uns, dass wir IHM durch Glauben und Wandel Ehre bereiten (1Thess 2,11-12)!